Leitungsteam

Vorstand Freiburg 2017freiburg

 

 

 

 

Zum Freiburger GCL Leitungsteam (zuletzt gewählt November 2017) gehören:

 Vorsitzender:    Patrick Jutz
 stellv. Vorsitzende:  Ulrike Faulhaber
 als weitere Mitlieder:

 Bernhard Frank, Ulrich Kirchhoff, Thomas Mühl

Diözesantreffen 2018

Dem Fremden begegnen

Diözesantreffen der Freiburger GCL 2017

006DSC00214 1freiburgDas Evangelium beim Abschlussgottesdienst des Diözesantreffens der Freiburger GCL war bewusst ausgesucht und auf das Thema des Treffens abgestimmt. In der Heilung der Tochter der syrophönizischen Frau (Mk 7,24-30) wird berichtet, wie Jesus sich von Fremden erst einmal abgrenzt. Die Begegnung mit der heidnischen Frau ist dann jedoch für beide heilsam: die Frau erfährt Respekt, und auch Jesus selbst macht eine für ihn neue Erfahrung: Abgrenzung entspricht nicht dem Heilsplan Gottes.

„Dem Fremden begegnen- in mir und um mich herum“: mit diesem Leitwort war das Diözesantreffen überschrieben, das vom 7. – 9. Juli im Haus Marienfried in Oberkirch stattgefunden hat. 47 Mitglieder der Gemeinschaft kamen zusammen, um sich diesem Thema zu nähern. Die Aktualität angesichts der derzeitigen gesellschaftlichen Situation hat sicherlich mit zur großen Offenheit beigetragen, die alle den Fragen des Treffens entgegenbrachten.

Prof. Josef Freise, der dem Treffen mit zwei Vorträgen wesentliche Impulse gegeben hat, verstand es, das Thema zu weiten. Mit Verweis auf entwicklungspsychologische Erkenntnisse hat er aufgezeigt, dass die Scheu vor dem Fremden durchaus im Menschen angelegt und daher nicht gleich negativ zu bewerten ist. Weiterhin führte er mit Verweis auf Emanuel Levinas aus, dass man letztlich den Anderen vereinnahmt, wenn man ihm sein Anderssein nicht bewahrt. Umso wichtiger ist die Begegnung miteinander, die erst zum wirklichen Leben führen kann (M. Buber). Eine Begegnung, wie sie auch Jesus erfahren hat.


Verschiedene Workshops am Nachmittag führten das Thema nochmals weiter. Ein interkulturelles Training öffnete den Teilnehmenden einen neuen Zugang. Andere setzten sich mit konkreten Haltungen auseinander, die eine gelingende Begegnung mit dem Fremden ermöglichen. Erfahrungen aus der Psychiatrie gaben neue Einblicke in Lebenswelten von Menschen, die als „nicht normal“ gelten. Und schließlich entführte Dr. Bonath sehr sachkundig in die Lebenswelten unserer Zeitgenossen, wie sie in den Sinus-Milieus beschrieben sind. Für so manche, die sich zum ersten Mal damit auseinandersetzten, war dies eine Expedition in ganz fremde Welten, Welten, die sie auch in ihrer Nachbarschaft finden. In einem weiteren Workshop führte ein Film (Outsourced – Auf Umwegen zum Glück) zu einer Auseinandersetzung in einer ganz andere Welt.


Sie hätte Jesus auch gern als Supermann gehabt, der sich souverän über Fremdes hinweg setzt, sagte einen Teilnehmerin im Schriftgespräch zum Evangelium des Gottesdienstes. Inkarnation heißt jedoch, dass ihm nichts Menschliches fremd war, also auch nicht eine Scheu vor dem Fremden. Eine Scheu, die er durch Begegnung überwunden hat. So bleibt zu hoffen, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema und die Begegnung mit dem Fremden dazu beiträgt, dass auch die Teilnehmer einen weiteren Entwicklungsschritt in ihrem Leben machen: hin zu mehr Offenheit, zu mehr Leben – ganz im Sinn des ignatianischen Magis.

Wolfgang Müller

 

Migrationsnetzwerk

Treffen des europäischen Migrations-Netzwerkes

7.-9. April 2017 in Barcelona

servir en las fronteras

heißt auf Deutsch AN DEN GRENZEN DIENEN; mit diesem Satz auf einem Armbändchen wurden wir in Barcelona begrüßt, wo wir uns mit 15 anderen Gesandten aus Europa trafen....

Ingrid und Patrick waren in Barcelona beim Treffen des europäischen Migrations-Netzwerk der GCL. Hier ein Link zu einem Erlebnisbericht.

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