Offenes Netzwerk Migration

Was kommt?

 

oNW WE25111

„Bei (Gott) Corona sind alle Menschen gleich“

oder: Wie Glaube(n) stützen kann

Wir laden ein zum Wochenende:  20.- 22.November 2020 ins Kloster Bonlanden Berkheim (Oberschwaben)

Anmeldung bis 16.10.2020 an: GCL Diözesanstelle Freiburg Tel. 07243/ 350 8 330 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehr Infos im angehängten Flyer:  Flyer_oNW_Mig20_221120.pdf

Es gibt ein europäisches GCL-Netzwerk CORE, welches auch von zwei bis drei Newsletter pro Jahr verschickt.

Im Juni CORE-Newsletter (in englisch) erfahren wir von der Flüchtlingssituation auf den griechischen Inseln:

CLC_Europe_Statement-open_letter_11.6.20.pdf

Hinweisen wollen wir nochmal auf unser  Sammeln von Fluchtgeschichten aus GCL-Familien.

Nest - Neuanfang im Team

NesT Titelfoto powered

NesT – Neustart im Team (powered by GCL)

NesT ist ein Projekt der Bundesregierung Deutschland. Das „offene Netzwerk Migration“ hat gemeinsam mit dem Nationalvorstand der GCL Deutschland beschlossen, daß wir dies unterstützen wollen. Deshalb machen wir auf unserer Seite dafür Werbung und stellen auch die beiden offiziellen PDFs des Bundesministeriums hier als Download zur Verfügung:

NesT-Flyer.pdf

Leitfaden_Mentoren.pdf

Durch das NETZ Programm haben zusätzlich  500 Familien eine Chance auf ein Leben in Deutschland, ohne dass sie ein Asylverfahren durchlaufen müssen. Wir wollen GCLerInnen ermuntern in Kooperationen mit anderen Gruppen/Organisationen/Pfarreien gemischte Mentoren-Gruppen zu bilden. Da die beiden offiziellen PDFs sehr viele Seiten haben, haben wir auf zwei A4-Seiten die wichtigsten Infos zusammengefasst:

NesT_Powerd_by_GCL.pdf

Wer Interesse oder Fragen hat, kann uns gerne eine email senden an:

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Was wollen wir?

Migration - Über uns

Im März 2018 trafen sich GCL-Mitglieder aus Deutschland und Österreich. Ziel war es Menschen, die in Deutschland in der Flüchtlingsarbeit aktiv sind, eine Möglichkeit des Austauschs, der Inspiration und des Teilens zu geben.Wir laden alle Menschen ein, die auf ihre Kontakte mit Flüchtlingen in einer spirituellen Art und Weise schauen wollen, sich unserem offenen Netzwerk anzuschließen.

Was will das offene Netzwerk Migration?

Wir wollen als Netzwerk ein Forum sein zum Thema „Migration“ und sehen unsere Aufgabe:

  • Im Austausch (via email, Skype und über perönliche Treffen)
  • Im uns weiterbilden
  • Im ins gemeinsame Beten kommen mit diesem Thema

Dazu treffen wir uns mindestens einmal pro Jahr persönlich, dazwischen skypen und mailen wir. In unregelmäßigen Abständen verschicken wir einen Newsletter mit Infos.

Den Newsletter bestellt man einfach via email bei:

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Fluchtgeschichten

Wir sammeln Fluchtgeschichten aus unseren Familien

Liebe GCL erInnen !
Es gibt ein neues Projekt der GCL: offenes Netzwerk- Migration
Ich möchte alle , die sich für den Bereich Flucht, Vertreibung und Asyl interessieren, einladen, in der Geschichte zurück zudenken. Durch den 2. Weltkrieg gab es riesige Ströme von Flüchtlingen. Wir alle sind davon noch heute
betroffen. Wir haben darüber als Kinder am Küchentisch gehört. Das waren unsere Kriegsgeschichten. Ansonsten wurde geschwiegen.

Wir sind die Erben dieses Traumas.

Das Geschehene ist noch nicht verstanden.
Das kollektive Gedächtnis hat diese Spaltung in Zorn und Angst gespeichert.
Die Politik wirkt orientierungslos bis gewaltbereit.

Wir können gemeinsam Erinnerungslücken schließen, um die Geschichte zu erkennen. Im Netzwerk Migration haben wir die Möglichkeit Erinnerungen zu teilen. Schreiben sie Ihre Fluchtgeschichte!
Wie sieht ihre „Fluchtgeschichte“ aus?
Was haben Groß-/ Eltern zu Hause über Flüchtlinge oder Flucht erzählt?
Mit welchen Gefühlen können sie diese Erinnerungen anschauen?
Wer ist Schuldiger, wer ist Opfer?
Was wünschen sie sich?

Bei der Reise in die vielleicht schmerzhafte Erinnerung bitten wir um den Beistand des hl. Geistes!
Die blinden Flecken auszufüllen, heißt Heilung und Hoffnung für die Gegenwart.
So freue ich mich, wenn ich im offenen Netzwerk eine kleine Sammlung ihrer Geschichten veröffentlichen kann. Die gemeinsamen Erinnerungen können auch Grundlage für weitere Arbeitsschritte werden.

Bitte beachten Sie: max. als 2 DIN A 4 Seiten, Schriftgröße 12, mit Kürzungen sind Sie einverstanden, der Text wird ggf. mit Namen veröffentlicht,

Senden sie mir ihre Geschichte!
Teilen wir Erinnerung!


Gottes Segen wünscht Ihnen
Maria-Anna Gutte
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Was war?

Wochenende „Fluchtgestalten  - Flucht gestalten“ (22.-24.11.2019)

Wir trafen uns zu zehnt im schönen Cursillo-Haus St. Jakob in Oberdischingen. Wir begannen mit dem Abendessen und genossen am Wochenende(WE) stets liebevoll und frisch zubereitete Mahlzeiten. Danach stellten wir uns gegenseitig vor und teilten uns die Erwartungen für das WE mit. Vor dem Abendgebet wurden noch zwei Fluchtgeschichten aus der Bibel vorgestellt, nämlich die von der Gottesmutter Maria und die von Mose.

Essen St Jakob

Samstags begannen wir thematisch nach einem Morgenlob und anschließendem Frühstück. Harald stellte uns dann aus einer Masterarbeit den Begriff „Othering“ vor. Im Gegensatz zu Martin Bubers vom „Du zum Ich“ wird beim Othering eine Grenze zwischen mir und Anderen gezogen und ich definiere mich durch Abgrenzung zu einem Du, das dabei abgewertet wird. Eine detaillierte Beschreibung des „Othering“ findet sich unter: Die Haltung des Othering

In einer Gebetszeit gingen wir Impulsfragen nach:

Wo in meiner Arbeit mit Flüchtlingen gilt es aufmerksam Veränderung herbeizuführen, um nicht im Fahrwasser des Othering mitzutreiben?

Wo nehme ich Formen der Unterdrückung als gegeben hin?

Wo in unserer Kirche und / oder unserer Gemeinschaft nehme ich ggf. die Kategorie des Otherings als auch die Form der Unterdrückung wahr?

Samstagmittag wurde in lockerer Runde in einem Erzählcafé von den Erlebnissen aus unserer Arbeit mit Geflüchteten erzählt. In einer Stillen Zeit und anschl. Zweiergespräch spürten wir der Frage nach inwieweit mich die biblischen Fluchtgeschichten oder das Beschäftigen mit dem Othering mir neue Impulse gibt, für meinen Einsatz für Menschen in Migration und Flucht.

O-Töne:

„Andersartigkeit darf sein, aber sie darf nicht abgewertet werden.“

„Es ist wertvoll Soziologie und Theologie zusammenzubringen.“

„Wir sollten die Wertschätzung für Andere hochhalten.“

„In der Stille kam in mir die Frage auf: Was steht mir zu? Und als Antwort kam ‚nichts‘, alles ist Geschenk und dass ich hier im reichen Europa lebe sowieso.“

„Welches Kirchenmodell möchte ich, die dienende Kirche wäre schön.“

„Wie kann ich zum Flüchtling, zum Bettler werden?“

Der Samstag wurde mit einer Eucharistiefeier und einem gemütlichem Ausklang beendet.Kapelle St. Jakob

Am Sonntag nach dem Morgenlob und dem Frühstück wurden wir zuerst von unseren Allgemeinen Grundsätzen „Unser Ziel“ inspiriert. Dann schauten wir uns an, wie eine mögliche Weiterarbeit des offenen Netzwerks aussehen könnte. à s.a. „Was kommt“

In der anschließenden Auswertung blickten wir alle sehr dankbar auf das WE zurück. Sehr froh waren wir, dass mit Karl, Petra und Uli drei GCLerInnen aus Österreich dabei waren und wir so grenzüberschreitend zusammenkamen. Für 2020 wollen wir zu unserem WE auch die deutschsprachigen GCLerInnen aus Luxemburg, Frankreich und der Schweiz einladen. Dankbar und erfüllt traten wir nach dem Mittagessen die Heimreise an.

Ettlingen, 25.11.2019

Patrick Jutz

Wochenende "Von Flucht berührt" in Linz / Österreich: 26.- 28 . April 2019

GCL Linz 08r

Im schönen Linz trafen sich am letzten April-Wochenende Ehrenamtliche aus Österreich und Deutschland, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. In der Ankommrunde erzählten wir uns davon, wie wir zu diesem Engagement kamen und was wir von diesem Wochenende erwarten. Die meisten nannten hier den Austausch unter Gleichgesinnten, was teilweise nicht einmal in der Familie oder der Pfarrgemeinde möglich ist. Aber auch ein Austausch über "Best Practice" wurde gewünscht und fand sehr intensiv statt. Als Referentin war Sonja Scherzer aus Wien eingeladen, die die vielschichtige Arbeit im Integrationshaus vorstellte. Der damalige Bürgermeister von Wien sagte einfach "des moche mer" und dann entwickelte sich dieses Projekt Integrationshaus unter Federführung eines Vereins. Sonja erzählte uns von ihrer Devise "die Arbeit muss Spaß machen" und dass Kunsttherapie sehr wichtig ist, da sie sprachneutral stattfinden kann. Uns wurden sehr viele Praxisbeispiele aus Österreich vorgestellt und auch das Netzwerk "Menschenwürde Österreich". In Wien gibt es auch ein Netzwerk von Pfarreien, die sich beim Thema "Flucht" engagieren und es finden regelmäßig Gottesdienste im Gedenken an die Verstorbenen auf der Flucht statt. Ich war tief beeindruckt wie viele tolle Initiativen es in Österreich gibt.

Es entstanden auch neue Ideen an unserem Wochenende. So regte eine Teilnehmerin an, warum nicht mal Flüchtlinge, die auf dem Land leben, nach Wien eingeladen werden und damit die Großstadt kennenlernen. Ebenso würden sich vielleicht Flüchtlinge aus der Stadt freuen die schönen Berge zu genießen. Wir nahmen auch wahr, dass sich Männer aus anderen Kulturen sehr schwer damit tun, dass sie in Europa nicht mehr die herrschende Stellung über die Frauen haben wie zuhause. Der Kontakt von deutschen Männern mit den geflüchteten Männern ist wichtig. Wie können wir den fremden Männern beim Ankommen in Europa helfen?

Wir hatten Samstagmittag zwei muslimische Frauen zu Gast, die uns von Ihren Ländern und Ihrem Ankommen in Österreich erzählten. Wir fragten sie welche Nachteile sie hier erleben und die Syrerin meinte, dass die Geduld der Einheimischen oft gering ist, wenn frau/man nicht so gut deutsch spricht. Leider wäre auch die Akzeptanz für das Tragen eines Kopftuchs gering und sie spüren viel Misstrauen wegen ihrer anderen Religion. Samstagabend waren wir zum Abendessen zu Gast bei der Linzer Community "Über den Tellerrand". Dort kochen österreichische Menschen gemeinsam mit Flüchtlingen und wir bekamen ein sehr leckeres Essen serviert. Dort konnten wir auch den Mann und die vier Kinder der syrischen Frau kennenlernen. Über den Tellerand wurde 2013 in Berlin gegründet und es gibt auch eine Community in Karlsruhe.

 An diesem Wochenende erinnerte ich mich oft und gerne an die Entwicklung des AK Asyl in Ettlingen. Es war schon super, wie wir in Ettlingen die Herausforderungen gemeinsam annahmen und bewältigten.

GCL Linz 01rGCL Linz 04r

 

 

 

 

 

 

 Treffen des europäischen Migrations-Netzwerkes fand 7.-9. April 2017 in Barcelona statt

 

Migration - Was war

servir en las fronteras

heißt auf Deutsch AN DEN GRENZEN DIENEN; mit diesem Satz auf einem Armbändchen wurden wir in Barcelona begrüßt, wo wir uns mit 15 anderen Gesandten aus Europa trafen....

Ingrid und Patrick waren in Barcelona beim Treffen des europäischen Migrations-Netzwerk der GCL. Auf diesem Barcelona-Treffen wurde ein CORE-Team gebildet aus fünf GCLerInnen aus Italien, Frankreich, Spanien und Österreich. Dieses Team soll sich darum kümmern das Thema "Migration" auf der europäischen GCL-Ebene wachzuhalten und voranzutreiben.

Hier ein Link zu einem Erlebnisbericht.

Newsletter - Archiv

Hier unser Newsletter-Archiv

Hier können Sie alle Newsletter lesen, die das Offene Netzwerk verschickt hat. Der Übersicht wegen werden die CORE-Newsletter des europäischen Migrations-Teams seperat aufgelistet (die neuesten Newsletter stehen oben):

CORE-Newsletter 6/2020 "CLC IN EUROPE DEMANDS: SAVE LIVES! PRACTICE HUMAN RIGHTS!"

Newsletter Offenes Netzwerk Migration 03/2020

Bericht vom Wochenende "Fluchtgestalten - Flucht gestalten" 11/2019

Lese-Tipp: Rupert Neudeck

„Die Kölner Publizistin Sabine Bode (*1947) hat sich mit dem Schicksal der Generationen beschäftigt, die „Kriegskinder“, „Kriegsenkel“ oder „Nachkriegskinder“ sind. Aus ihren Büchern hat Harald lein  einige Zitate rausgeschrieben, die als Impuls zum eigenen Nachspüren oder zum Austausch in der Gruppe dienen sollen. Diese Sammlungen können hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.“

Bode_Sabine_Kriegsenkel_Zitatesammlung

Bode_Sabine_Nachkriegskinder_Zitatesammlung

Bode_Sabine_Die_vergessene_Generation_Zitatesammlung

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Offenes Netzwerk Migration: Newsletter vom 21.03.2019

CORE Newsletter 12/2018 (in englisch)

Offenes Netzwerk Migration: Newsletter vom 19.11.2018 inkl. Anlagen

Newsletter Offenes Netzwerk Migration 11/2018

Fluchtgeschichten

Online Exerzitien 2019

Treffen Linz 4/2019

Treffen Oberdischingen 11/2019

CORE-Newsletter vom 10.09.2018:

CORE Newsletter 9/2018 (in englisch)