IMG 20180224 131605520 HDRZur Schulung für Gruppenstarter lud die GCL der Erzdiözese Freiburg am 23. und 24. Februar ins Bildungshaus Bruder Klaus nach Mosbach-Neckarelz.

Unter Leitung von Thomas Mühl folgten 15 Teilnehmende der Einladung und kamen aus einem Gebiet von Würzburg bis Speyer, von Frankfurt bis Freiburg. So weit wie die Teilnehmende-Region, so vielfältig waren die Gründe und die Ideen, die die Teilnehmende mitbrachten, als unter professioneller Leitung von Roberto Piani und Wolfgang Ernst Giese zum lebhaften Austausch eingeladen wurde. Die beiden Referenten, aus den Bistümern Osnabrück bzw. Hildesheim angereist, berichteten über ihre eigenen Erfahrungen bei der Zusammenführung und Startanleitung von GCL – Gruppen als auch von internationalen Maßnahmen.So kam ein bunter Blumenstrauß an Möglichkeiten und Anregungen zusammen, die die Teilnehmende sofort im Alltag umsetzen können.

Zunächst ging es um unsere Eigene Wahrnehmung / Erinnerung an unsere eigene Starthilfe und vor allem darum, was uns an GCL und Gruppe wichtig ist.

Im zweiten Schritte legten die Referenten ausführlich und interessant dar, welche Startsituationen bzw. „Phasen“ es für eine (neue) GCL Gruppe gibt. Dabei kristallisierte sich der Merksatz:

„mit offenen Augen und sprechendem Mund“

heraus. Er möchte uns und alle „GCL-er“ ermutigen, wahrzunehmen, wo Interessen an GCL bestehen oder erweckt werden können und damit auch kreativ ins Gespräch zu kommen. Hier wurde deutlich, dass die Motivation der Teilnehmenden zur Gruppenstarthilfe sehr groß, die Anfragen aber recht übersichtlich und nicht so einfach zu entdecken ist.

Entsprechend beginnt die Starthilfe als „Phase 0“ bereits bei der Promotion im Erstellen von Angeboten (offene Gruppenabende, Exerzitien im Alltag, „Oasentage“, offene Abende einer bestehenden GCL-Gruppe und Infoabende) und der besseren Vernetzung (Sammelstelle für alle Interessierten, beispielsweise mit der Einrichtung eines „Gruppenbeauftragten“ im Leitungsteam o.ä.).

In „Phase 1“ sollten mindestens 6 Teilnehmende verbindlich für etwa 6 Abende idealerweise von zwei Starthelfern in die Gruppenarbeit der GCL eingeführt werden. Ganz praktisch durften wir Teilnehmende hierzu vier Abende „vorbereiten“ und dem Plenum Vorstellen. Auch hier blühte die befreiende Vielfalt unserer Gemeinschaft wieder spürbar auf!

Trotz aller Vielfalt kristallisierte sich aber heraus, dass dabei das gegenseitige Kennenlernen, auch der Glaubensgeschichte, das Einüben einer hörenden, wertschätzenden Haltung und das Kennenlernen der ignatianischen Spiritualität für alle Gruppen Basiselemente sind. IMG 20180224 121753867

In „Phase 2“ schließlich sollte das Starthelfer Team die neue Gruppe in ihre Eigenständigkeit überführen, aber für eine weitere Begleitung zur Verfügung stehen. Am Ende regten die Referenten den Gruppenbesuch eines Leitungsteammitgliedes der GCL an, bei dem ev. die GCL-Werkmappe als Schatzkästchen übergeben werden könnte.

IMG 20180224 130536440 HDR„Umrahmt“ wurde das Programm in der schönen Unterkunft von lebhafter, froh machender Tischgemeinschaft bei gutem Essen, allzeit lebhaften Gesprächen, als auch gemeinsamem Gebet und Gesang, mit dem uns der „Leitungsbarde“ Thomas Mühl immer wieder liebevoll von den Pausen zur Arbeit und zum Mitsingen lockte.

 Das Wochenende hat ermutigt und bestärkt, wir sind bereit!

In die Gruppe - fertig – los                                                                                                                     ad majorem dei gloriam

Author: Ulrich Kluger

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