Die GCL in Osnabrück

Die GCL in Osnabrück

 Willkommen auf der Seite der Diözesangemeinschaft der Gemeinschaft Christlichen Lebens im Bistum Osnabrück

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Wenn unser Motto: "Gott suchen und finden in allen Dingen" Sie anspricht, wenn Sie Ihr Leben bewusst im Einklang mit Gott gestalten wollen, wenn Sie Austausch über Glaubens- und Lebensfragen suchen, wenn Sie einfach Sehnsucht nach mehr haben, dann sind Sie bei uns richtig.

Die GCL ist eine Laiengemeinschaft, die auf den Heiligen Ignatius von Loyola zurück geht. Unsere Gruppen verbindet das Leben aus der ignatianischen Spiritualität. Ihre Mitglieder unterstützen sich gegenseitig dabei, auf die Herausforderungen der Zeit ihre jeweils persönliche Antwort aus dem Glauben zu geben.

Kontakt aufnehmen

Kontakt aufnehmen – in einer Gruppe mitmachen

GCL Symbol selbstgebastelt

Wir treffen uns regelmäßig in kleinen Gruppen entweder an einem Nachmittag oder Abend alle drei Wochen z.B. oder auch an einem ganzen Samstag, je nachdem was unser Alltag zuläßt. Bei den Treffen tauschen wir uns darüber aus, wie wir unsere Beziehung zu Gott, zu den anderen Menschen, zur Schöpfung, zur Arbeit, zu uns selbst leben. Wir suchen nach dem, was uns dazu verhilft, unsere Beziehungen zu vertiefen, freier zu leben, freudiger auch. Der Heilige Ignatius hat für diese Entwicklung geistliche Übungen entwickelt. Die GCL hat sie in seinem Geist mit vielen Methoden ergänzt, aktualisiert.

Im Bistum Osnabrück gibt es zur Zeit fünf Gruppen (mit jeweils 3-7 Personen) im Raum Osnabrück und eine offene Gruppe im Emsland. Wenn Sie daran interessiert sind, an einer Gruppe teilzunehmen oder auch daran, die GCL unverbindlich kennen zu lernen, dann wenden Sie sich an:

Michael Spliethoff

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oder an Roberto Piani

GCL-Regionalstelle Nord, Lohstr. 42, 49074 Osnabrück

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 Beim Gruppenvertretertreffen der GCL-Diözesangemeinschaft Osnabrück im April 2018

Mitglieder des Gruppenvertretertreffens im April 2018

Aktuelle Termine

Aktuelle Termine

25.4.20 Gruppenvertretertreffen

23.5.20 Oasentag (Nähere Informationen folgen) in der Lohstr. 42, Osnabrück. 9:30-17 Uhr Anmeldung über GCL-Nord

13.9.20 offene Gruppe der GCL-Mitglieder im Norden. Anmeldung über GCL-Nord

31.10.20 Gruppenvertretertreffen

16.1.2021 offene Gruppe der GCL-Mitglieder im Norden. Anmeldung über GCL-Nord

 

Exerzitienhinweis von unserem kirchlichen Assistenten:

Ignatianische Kurzexerzitien: „Wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihnen ma-chen würde, wenn sie sich ihm ganz über-ließen.“ (Ignatius von Loyola)

Exerzitien bieten die Möglichkeit, im eigenen Leben die Anwesenheit Gottes neu zu suchen und zu entdecken. 

Die geistlichen Übungen zeigen einen Weg, Gebet als Teil des Alltags verstehen zu lernen und neuen Geschmack am Leben zu finden. Die Tage laden ein zu täglicher Stille in Gebet und Besinnung.

Der persönliche Weg wird individuell begleitet. Nachfolgend die einzelnen, regelmäßigen Tageselemente:
- Einführung in die Bibel-Meditation nach Ignatius von Loyola
- Hinweise für das persönliche Beten
- persönliche Gebets- und Reflexionszeiten, mehrfach am Tag
- Begleitgespräch
- durchgehendes Schweigen
- Eucharistiefeier

Herzliche Einladung an alle, die sich auf diese Form von Exerzitien einlassen möchten!

Kurs in Kooperation mit dem Referat Fortbildung pastorales Personal im Erzbistum Paderborn und der Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL).

Anmeldungen erfolgen über das Bildungs- und Exerzitienhaus St. Bonifatius Elkeringhausen.

Begleitung:
  • Pfarrer Peter Göhlich
  • Cordula Leidner

E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Rückblicke

Rückblicke

Offene Gruppe der GCL-Mitglieder im Norden Januar 2020

Tn GCL Jan20

 

 

 

 

 

 

Anlässlich des Beginns des Synodalen Weges beschäftigten wir uns mit unserer eigenen Geschichte innerhalb der Kirche und vertieften uns in die Inhalte der vier Arbeitsgruppen. 

 Weltabend am 1. mai 2019

Weltabendmit Catherine

 

 

 

 

 

 

Catherine Waiyaki aus Kenia, Mitglied des Weltvorstands, war auf Einladung der Diözesangemeinschaft Osnabrück Gast in der Domstadt. Am 1. Mai trafen sich Osnabrücker und Münsteraner Gruppen mit Catherine zum Weltabend im GCL-Haus in der Lohstraße. Nach einem gemeinsamen Mahl hatten wir einen lebhaften Austausch über die GCL in Deutschland und in Kenia. Es war schön, einander näher kennen zu lernen und zum Abschluss des Abends Gott gemeinsam zu loben und ihm zu danken für alles, was er an Gutem wirkt - in Deutschland, in Kenia, weltweit.

 Oasentag nOVEMBER 2018

In jedem Jahr schafft sich die GCL Osnabrück eine Oase im Alltag. Ein Samstag wird als Tag zum Innehalten, der Begegnung mit Gott und anderen suchenden Menschen gestaltet. Es beginnt mit einer gemütlichen Runde im GCL-Haus an der Lohstraße und dann sind der Vormittag und der Nachmittag mit je einem Impuls für das persönliche Gebet gestaltet. Es bleibt Zeit für die Stille, für Spaziergänge und geistlichen Austausch, bei dem jeder und jede etwas sagen kann aber nicht muss. Im November 2018 gestalteten Roberto Piani und Anke Hermes den Oasentag. Roberto Piani hatte einige Elemente aus dem Bibliodrama vorbereitet, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer lebendigen Begegnung mit Jesus Christus führten. Den Abschluss der Oasentage bildet die Heilige Messe im kleinen Kreis, die gemeinsam mit P. Neufeld SJ gefeiert wurde.

 Ignatiusfest am 5. August 2018 in Ahmsen

Ignatiusfest 2018

Mit Freunden aus aller Welt feierten wir ein letztes Mal das Ignatiusfest in Ahmsen. Im Rahmen der Heiligen Messe wurde eine junge Frau in die GCL-Weltgemeinschaft aufgenommen.

pFINGSTKONZERT AM pFINGSTMONTAG 2018 IN DER kLEINEN kIRCHE IN oSNABRÜCK

ABD Vokal Pfingsten 2018

Das Ensemble ABD-Vocal (http://www.abdvocal.de) verzauberte die Zuhörer mit pfingstlichen Gesängen. Eingebunden in die Musik waren geistliche Texte.

IGNATIUSFEST 2017 IN AHMSEN

Aufnahme Gabriele Jubt

Mit großer Freude wurde Gabriele Jubt in die Gemeinschaft aufgenommen. Mit Gästen aus Nord und Süd, aus Ost und West feierten wir die Heilige Messe im Garten des Exerzitienhauses Ahmsen. Zum gemeinsamen Grillen steuerte jeder Gast etwas bei.

 

Geschichte

Geschichte der GCL im Bistum Osnabrück

1954 errichtete Erzbischof Wilhelm Berning im Dom zu Osnabrück die Marianische Kongregation als MC der „Mitarbeiterinnen der Mädchen und Jungfrauen im Bistum Osnabrück“. Zugleich wurde die MC der Mitarbeiter gegründet. Bischof Berning stellte die neue MC unter den Schutz „Mariä Verkündigung“. Die Osnabrücker MC schloss sich bald darauf der römischen Mutterkongregation „Prima Primaria“ an.

Papst Pius XXII hatte in seiner apostolischen Konstitution BIS SAECULARI 1948 die vielfach zu Massenvereinen gewordenen Marianischen Kongregationen aufgerufen, sich entsprechend ihrem Ursprung zu erneuern. Das bedeutete Rückbesinnung auf die ignatianische Spiritualität und besonders auf die Exerzitien. Die Mitglieder der MCen sollten sich bemühen, „zu Gottes größerer Ehre und zum Heil der Seelen Arbeit zu übernehmen und durchzuführen“ (Bis seaeculari, Nr. 3). Die neuerrichtete MC im Bistum Osnabrück gehörte noch zu den Gemeinschaften alten Stils, ihr Hauptzweck war die Marienfrömmigkeit. Unsere Älteren erinnern sich noch daran, wie sie nach der Schulentlassung klassenweise ihre Lebensweihe an Maria aussprachen.

Der erste Diözesanpräses der MC im Bistum Osnabrück, Pastor Josef Gerdts, nahm den Gedanken der Erneuerung begeistert auf, wurde er hier doch bestärkt in seiner Idee von religiösen Kleingruppen, und begleitete den Weg der jungen Osnabrücker MC. Ihre Mitglieder waren bereit, sich konsequent auf die Erneuerung einzulassen. Als religiöse Kerngruppe stellten sich die Gemeinschaften dem Bischof zur Verfügung. Ihr Dienst fand in den Pfarrgemeinden statt, sie unterstützen die Christen in der Diaspora, besonders auch in der ehemaligen DDR, und in „Missionsländern“. 1960 wurden achttägige Exerzitien eingeführt. Die Gruppen wählten Verantwortliche, ab 1963 gab es einen Laienvorstand. Hildegard Ehrtmann brachte aus den USA ein Schulungsprogramm mit. Mitglieder und „Kandidatinnen“ sollten es durcharbeiten, konnten Fragen stellen, von Zeit zu Zeit wurde ein Berichtsbogen eingeschickt. Der Kreis der Verantwortlichen gab den Gruppen Anregungen für das persönliche geistliche Leben und bereitete die Diözesantreffen vor, welche zur geistlichen Schulung dienten. Man kann sich heute gar nicht mehr vorstellen, was es damals bedeutete, dass die Laien die Verantwortung, - und auch die Verantwortung für das geistliche Wachstum -, für eine Gemeinschaft übernahmen. Unterstützung kam vom Sekretariat in Augsburg. Es gab über 100 Mitglieder im ganzen Bistum (damals reichte es bis nach Schleswig-Holstein und Mecklenburg).

Auf Weltebene waren zu der Zeit die neuen Allgemeinen Grundsätze das Thema sowie die Umbenennung der „Marianischen Kongregation“ in „Gemeinschaften Christlichen Lebens“. Auf dem Weltkongress in Rom wurden 1967 die neuen Allgemeinen Grundsätze verabschiedet. Das absolut Neue war, dass die Laien selbst diese Grundsätze formuliert und beschlossen hatten und nicht ein Jesuitengeneral. Die Osnabrücker MC richtete sich selbstverständlich nach ihnen aus und beschloss zudem 1970, die Namensänderung zu beantragen. 1969 beschloss der Verantwortlichenkreis ein vorläufiges Diözesanstatut. Dieses wurde nie zur Abstimmung vorgelegt und nicht offiziell verabschiedet.

Die damaligen GCL-Mitglieder taten ihren unermüdlichen Dienst im Verborgenen, und so blieben lange Jahre neue Interessenten aus. Erst um die Jahrtausendwende kamen Anfragen von Menschen, die durch ignatianische Exerzitien auf die GCL aufmerksam wurden. Es bildeten sich neue Gruppen, oft ermöglicht durch die Starthilfe der Regionalstelle Nord. Manche Gruppe löste sich wieder auf. Einige Frauen und ein Ehepaar wurden in die Gemeinschaft aufgenommen. 2007 wurden zum ersten Mal jüngere Frauen gemeinsam mit zwei der Älteren in das Verantwortlichenteam gewählt. Das Hauptaugenmerk lag zu der Zeit darauf, die Treffen für jüngere Menschen attraktiv zu gestalten und Einführungen in die ignatianische Spiritualität zu geben. 2010 zogen sich die Älteren ganz aus der Leitungsverantwortung zurück.

Das 2011 neugewählte Verantwortlichenteam machte es sich zur Aufgabe, die (seit 1969 immer noch vorläufigen!) Statuten denjenigen der Nationalgemeinschaft anzugleichen. Zugleich wurde das Gruppenvertretertreffen (GVT) errichtet. Es leitet gemeinsam mit den gewählten Verantwortlichen und dem Kirchlichen Assistenten die Diözesangemeinschaft. Die neuen Statuten wurden 2013 verabschiedet.

Der aktuelle Schwerpunkt der Diözesangemeinschaft liegt im Bekanntmachen und Vertiefen der ignatianischen Spiritualität. Das Exerzitienhaus in Ahmsen leistete einen großen Beitrag dazu. Ebenso Oasentage oder andere Veranstaltungen, die zum Teil gemeinsam mit der GCL-Regionalstelle Nord angeboten werden. Seit 2017 bieten GCL-Mitglieder dezentral Abendreihen zur Einführung in die ignatianische  Spiritualität an. Darüber hinaus werden Kooperationspartner gesucht, mit denen ignatianisch geprägte Projekte realisiert werden können. Ein kleiner Kreis der Jüngeren ermöglicht es den Frauen der Gründergeneration, sich zweimal jährlich zu einem Besinnungsnachmittag zu treffen.

Wie mag es weiter gehen? Orte der der Sichtbarkeit schaffen in einer säkularisierten Welt könnte ein Ziel sein. Auf Jesus Christus hinweisen, der in seiner Kirche lebt und wirkt. Jeder auf seine Art und Weise. Und als Gemeinschaft.