GCL - Mitten im Alltag Glauben leben

Herzlich Willkommen bei der Gemeinschaft Christlichen Lebens in den Diözesen Dresden-Meißen und Görlitz.

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 wooden track 1932611 1920Die Herbstvollversammlung des Katholikenrates

unseres Bistums befasste sich im November 2019 mit dem Thema: Der Synodale Weg. Bernhard Görlich, der unsere Gemeinschaft schon lange Jahre in diesem Gremium vertritt, hat das Geschehen in folgendem Bericht zusammengefasst. Wir möchten ihm für seinen Dienst und diesen Beitrag herzlich danken.
 
Leitungsteam der Regionalgemeinschaft Dresden - Meißen und Görlitz
 

 

Herbstvollversammlung des Katholikenrates am 15./16. November 2019 – Der Synodale Weg

Die katholische Kirche hat große Schuld auf sich geladen und befindet sich auf Grund des Missbrauchsskandals in einer tiefgreifenden Krise. Die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals wird als „Nagelprobe“ verstanden, ob die Institution Kirche diese tiefe moralische Krise bewältigen kann. So das Fazit des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) auf ihrer Vollversammlung im November 2019. Die Vollversammlung des ZdK fordert deshalb: „Entschlossenes gemeinsames Handeln, jetzt!“ – Das soll durch den sog. Synodalen Weg in Angriff genommen werden.

Der Katholikenrat möchte diesen Prozess gedanklich und betend begleiten. Deshalb fand auf der Vollversammlung des Katholikenrates des Bistums Dresden-Meißen ein reger Austausch mit Bischof Heinrich Timmerevers und in unterschiedlichen Gesprächsrunden statt. Grundlage bildeten die Arbeitspapiere der verschiedenen Foren des Synodalen Weges, die vorab den Mitgliedern des Katholikenrates zugesandt worden waren.

Zur Erinnerung: 2010 erfolgte durch den Jesuitenpater Mertes, Leiter des Berliner Canisius-Kolleges, die Offenlegung der sexuellen Missbrauchsfälle, was die katholische Kirche in ihrer Glaubwürdigkeit stark erschütterte. Darauf rief Erzbischof Zollitsch den Dialogprozess der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) ins Leben (2011 – 2015). Außer der guten Erfahrung, dass Dialog auf Augenhöhe zwischen Bischöfen, Priestern und Laien in der katholischen Kirche möglich ist, hat der Prozess leider keine Ergebnisse erbracht.

Im September 2018 wurde die durch die deutschen Bischöfe beauftragte Studie „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und Ordensmänner“ veröffentlicht.

Im März 2019 fand die Frühjahrsvollversammlung der DBK in Lingen statt, wo über diese Studie sowie über gegenwärtig anstehende Fragen gesprochen wurde. Quasi in letzter Minute verständigte man sich auf das Vorhaben „Synodaler Weg“ in gemeinsamer Verantwortung mit dem ZdK. Dabei wurden 3 Foren geplant zu den Themen: „Sexualmoral“, „priesterliche Lebensformen“ und „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche“. Das ZdK beschließt gemeinsam mit der DBK die Vorbereitung für den Synodalen Weg zu treffen, fordert allerdings, zusätzlich ein viertes Forum „Frauen in Diensten und Ämtern“ aufzunehmen. Im Sommer 2019 wurden dann auf einer gemeinsamen Konferenz von DBK und ZdK Foren und Vorgehensweise für den Synodalen Weg beschlossen. Der Beginn des SW wurde für den 1. Advent 2019 und für die Dauer von 2 Jahren (mit insgesamt 4 Vollversammlungen) geplant.

Worum geht es? – An der im September 2018 veröffentlichten Missbrauchs-Studie waren 3 Forschungsinstitute beteiligt: Mannheim, Heidelberg und Gießen (daher auch MHG-Studie genannt). Ziel war, die Häufigkeit von Missbrauchsfällen im Analysezeitraum zwischen 1946 und 2014 zu ermitteln. Dabei wurden über 38.000 Personal- und Handakten aus allen 27 deutschen Diözesen durchgesehen, wobei sich 1.670 Hinweise auf Beschuldigungen des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Kleriker fanden. Diesen Fällen konnten insgesamt 3.677 Kinder und Jugendliche als Betroffene zugeordnet werden. Die Unterschiedlichkeit der Fälle wird statistisch ausgewertet und am Schluss der Untersuchung werden mögliche Ursachen des Missbrauchs bzw. der Vertuschung angegeben.

Veränderungen sind jetzt dringend erforderlich, damit Täter bestraft und Verantwortliche, die Täter decken und Taten vertuschen zur Verantwortung gezogen werden. Es gilt aber auch, mögliche Ursachen, die solche Taten ermöglichen, zu beseitigen bzw. auf Gefahren hinzuweisen. Dazu wurden die o. g. 4 Foren eingerichtet, die in ihren Arbeitspapieren alle relevanten Fakten und mögliche Fragen als Gesprächsgrundlage zusammengestellt haben. Dabei sind beispielsweise folgende Forderungen, ohne eine Wertung vornehmen zu wollen, gestellt worden:

  • Trennung von Exekutive und Judikative im Kirchenrecht,
  • Einführung einer unabhängigen Verwaltungsgerichtsbarkeit,
  • gleichberechtigte Teilhabe von Laien und Geweihten an der Leitung von Kirche,
  • Gleichstellung von Männern und Frauen und Zugang für Frauen zu kirchlichen Ämtern,
  • Abschaffung des Pflichtzölibates,
  • Aufarbeitung der kirchlichen Sexualmoral und Anerkennung der vielfältigen Lebensformen und -wirklichkeiten,
  • Entwicklung einheitlicher Standards bei der Ausbildung für den priesterlichen Dienst,
  • die Verantwortung und Entscheidungskompetenz aller Getauften und Geweihten auf allen Ebenen für die Kirche zu verwirklichen.

Den „Synodalen Weg“ nahm Papst Franziskus zum Anlass, an das „pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ einen Brief zu schreiben (Brief vom 29.06.2019), in dem er unsere „Sorge um die Zukunft der Kirche in Deutschland“ teilt und die Katholiken ermutigt, diesen Weg zu beschreiten. Synodalität bedeutet geistliche Entscheidungsfindung in Gemeinschaft. Es geht um bewusstes Hören. Für Papst Franziskus ist die Evangelisierung der Kern der Erneuerung. Er verweist auch auf die Versuchungen bei diesem Prozess und ermahnt, die Einheit der ganzen Kirche zu wahren, weil „das Ganze mehr ist als der Teil und mehr als ihre einfache Summe“.

Die Vollversammlung der DBK und die Vollversammlung des ZdK haben die Satzung des Synodalen Weges beschlossen. Das Anliegen des Papstes ist in der Präambel enthalten. Die Satzung definiert die genaue Zusammensetzung der Synodalversammlung sowie der Beobachterinnen und Beobachter und von Gästen. Desgleichen werden die Synodalforen und die Zusammensetzung der Mitglieder dieser Arbeitsgruppen benannt. Arbeitsweise und Beschlussfassung sind weitere wichtige Artikel der Satzung. Geistliche Begleiter des SW werden Pater Bernd Hagenkord, SJ und Maria Boxberg, GCL sein!

Das Forum zur kirchlichen Sexualmoral hat das Thema konkretisiert: „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“. Damit wird das Anliegen, welches in diesem Forum behandelt werden soll, deutlich.

Im Pressebericht des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, vom 14. März 2019 betont der Kardinal, dass sie (die Bischöfe) die Sorgen, Nöte, Zweifel und Forderungen verstanden haben und um Lösungsansätze, Glaubwürdigkeit und Vertrauen ringen und um Begleitung im Gebet bitten. Möge der Heilige Geist diesen Weg begleiten und uns, dem Volk Gottes, Geduld und Vertrauen in ein gutes Gelingen auf dem Weg zu einer erneuerten liebenswerten Kirche schenken.

Bernhard Görlich, Nov. 2019
 
 

 "Krippe und Kreuz - aus gleichem Holz"

so heißt die Bildunterschrift auf einer kleinen Bildkomposition, die zu meinem diesjähriges Weihnachtsbild  geworden ist. Eine Exerzitantin hat sie zusammengefügt. Ich hatte ihr ein Stückchen Holz gegeben, das bei der Herstellung einer Parkbank im Hof unseres Exerzitienhauses abgefallen war. Eine ganze Schachtel voll hatte ich mir aufgehoben und gab sie gelegentlich jemanden mit , der sich an den geistlichen Weg oder an ein besonderes Wegstück oder einen Vorsatz erinnern wollte. Ja, und nun ist dies daraus geworden: Ein Kreuz als Krippe und in der Mitte ein Kind.

Die  Gedankenverbindung, dass Krippe und Kreuz, Geburt und Tod und das ganze Leben dazwischen zusammengehören, findet sich bei Ignatius in den Exerzitien bei den Betrachtungen zur Menschwerdung der Gottes-Liebe. Der Beginn davon ist eine universale Perspektive, ein Blick auf das ganze Erdenrund, mit den verschiedenen Menschen bei der Geburt und sterbend, arm und reich, glücklich und unglücklich, randvoll mit Freude und gefüllt mit Schmerz. Und dann denkt und fühlt sich Ignatius, wie dies seine Art zu betrachten ist, ganz konkret in die Personen und Situationen hinein: Wie Josef zusammen mit der schwangeren Maria und Ochs und Esel führend sich aufmacht nach Bethlehem, um die Steuer zu bezahlen und draußen vor der Stadt einen Höhle oder Stall als Geburtsort findet;  Ignatius lädt ein, sich dabei zu einem „kleinen, armen Knecht“ zu machen, der schaut, wie er Maria und Josef „in ihren Nöten dienen“ könne. Und dann weitet er den Blick aus: „Schauen und erwägen, was sie tun, wie etwa das Wandern und Sich-Mühen, damit der Herr in größter Armut geboren werde und damit er am Ende so vieler Mühen in Hunger, in Durst, in Hitze und Kälte, in Beleidigungen und Anfeindungen am Kreuz sterbe; und dies alles für mich.“

Man mag die Verbindung von Krippe und Kreuz auch so weiterdenken: Der Architekt des Alls – wie Jesus als Christus verehrt und verkündet wird – wird ausgerechnet „Sohn des Zimmermanns“  (griechisch: hyos tou tektou) genannt; als solcher hat er  jahrelang mit Holz zu tun gehabt: als Kind in der Krippe, später mit Hobelspänen spielend und dann in seiner Arbeit als Bauhandwerker und als Verkündiger oft mit „Holzköpfen“; und schließlich hat er einen Stamm getragen und wurde daran gekreuzigt; man kann dies als eine symbolische Botschaft verstehen, wie eine ganze Lebenslinie und auch die Liebeslinie eines Lebens durchzogen ist von Nöten, Armseligkeiten, Kämpfen, Leiden.   

Die österlichen Liturgie lenkt den Blick auf den Lebensbaum des Paradieses, von dem durch den Hochmut des Menschen der Tod kam und zeigt dann auf die Liebe, die bis zum Tod am Kreuz durchgehalten hat. Und eine  Osterpräfation singt: „Durch seinen Tod hat er unseren Tod vernichtet und durch seine Auferstehung das Leben neu geschaffen.“

Am Schluss seiner Betrachtung der Geburt Jesu lädt Ignatius ein: „Danach, indem ich mich auf mich zurückbesinne, irgendeinen geistlichen Nutzen ziehen.“  Diese Selbstbesinnung bleibt nun jedem überlassen, der das Bild vom Kind auf dem Kreuz als Wiege betrachtet.

Das Holz zeigt die Jahresringe, die Lebenslinien eines Baumes: Gute und schlechte Jahre, alles klimatische Wissen ist darin gespeichert. – Und was erzählen mir die Jahresringe meiner Lebenslinien? Was erzählen sie von mageren und fruchtreichen Zeiten? Von Stürmen und erfrischenden Atemwinden?

Und was ist die Botschaft des Kindes? Des Kindes in der Mitte des Bildes auf dem Kreuz ? Und die Botschaft des Kindes, von dem es heißt: „Und Jesus stellte ein Kind in die Mitte“? Und was sagt die Botschaft der sog. “unschuldigen Kinder“, die der Machthaber Herodes ermorden ließ und die allüberall missbraucht werden, heutzutage sichtbarer und mehr denn je? - Und was bedeutet die Botschaft des „ewigen Kindes“ in einem jedem, das Same und Keim aller Lebendigkeit und Freude und Liebe ist?

Willi Lambert

 

00 DSC 1306 UW klAdventskalender

auf den Seiten des Bistums Dresden-Meißen.

Gestaltet von Elisabeth Meuser, Ursula Weßner und Dorit Nitsche.

Hier gelangen sie zum Adventskalender.

 

 

 

GCL WWelttag 2019 1elttag am 31.03.2019 im Haus HohenEichen 

Freut euch und jubelt - Über den Ruf zur Heiligkeit in der Welt von heute“

(von Papst Franziskus –„GAUDETE ET EXSULTATE“) der uns ermutigt Heiligkeit der „Durchschnittschristen“ mitten in den Alltäglichkeiten wahr zu nehmen.

Insgesamt 36 Personen - Mitglieder der Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL) aus unserer Regionalgemeinschaft Dresden-Meißen und Görlitz und an der ignatianischen Spiritualität interessierte Christen trafen sich am 31.03.2019 im Haus HohenEichen

Doch bevor die geistlichen Impulse von Pater Willi Lambert SJ uns in den Bann zogen, ging es um das am Vortag gewählte neue Leitungs-team unserer Regionalgemeinschaft. Die neuen Leitungsmitglieder Thomas Leis (Vorsitzender) und Cordula Leidner (Mitglied im Leitungsteam) stellten sich und ihre Vorstellungen von ihrem Wirken für die GCL unserer Regionalgemeinschaft vor. Dankbar sind wir über die Bereitschaft der Leitungsmitglieder sich für unsere Regionalgemeinschaft zur Verfügung zu stellen.

Pater Willi Lambert SJ öffnete uns vor allem drei Fenster:

VERTIEFEN – TEILEN – HINAUSGEHEN

 Vertiefen – Wir fühlen uns gerufen, unsere Identität zu vertiefen, durch innere Bekehrung, die uns ermöglicht, vertrauensvoller und sorgfältiger mit unserem Charisma in allen seinen Dimensionen unzugehen.

 Teilen – Wir fühlen uns gerufen, mit anderen die Gabe der ignatianischen Spiritualität zu teilen, wie wir sie als Laien leben. Wir erleben die Unterscheidung und die ignatianischen Werkzeuge und Methoden als wertvolle Gaben, die wir nicht für uns behalten können.

Hinauszugehen – wir fühlen uns gerufen hinauszugehen, um denen in größter Not zu dienen, und die Samen der Barmherzigkeit, der Freude und der Hoffnung zu säen, um Jesus enger nachzufolgen und mit IHM am Aufbau des Reiches Gottes zu arbeiten.

Mit Auszügen aus dem Brief an die Römer 12,1-21:

  • Erneuerung im Denken
  • Das Gleichnis vom Leib und seinen Gliedern
  • Mahnung zur Besonnenheit und
  • Ethische und religiöse Verhaltensregeln für den Alltag

vertieften wir die Impulse.

Innerlich erfüllt und gestärkt feierten wir im Anschluss die Heilige Messe.

Christine Neumann

 

das neue Leitungsteam 2019 1Gruppenvertretertreffen 29./30.03.2019

der Regionalgemeinschaft Dresden-Meißen-Görlitz in Hoheneichen

Das Gruppenvertretertreffen stand unter der Überschrift

Heiligkeit für Durchschnittschristen“.

Unser Kirchlicher Assistent Pater Willi Lambert SJ führte mit einer kurzen Hinführung aus dem Brief an die Römer in das Thema ein. Anhand des Gleichnisses vom Leib mit seinen Gliedern gab er einen geistlichen Impuls und verdeutlichte die vielfältigen Möglichkeiten, aber auch die Aufgaben für jeden für uns.

Anschließend beschäftigten sich die Gruppenvertreter in einer stillen Gebetszeit mit ihrer ganz eigenen Situationen im Alltag und der Lebenswirklichkeit in ihrer Kleingruppe und/oder Gemeinde. Im Austausch teilten wir dann einander unsere Gedanken und Empfindungen dazu mit. Ich habe diesen Impuls und den Austausch dazu als fruchtbar und anregend empfunden. Es ist für mich immer eine Bereicherung und eine wirkliche Erfahrung des Teilens.

Danach berichteten die Gruppenvertreter vom Leben in ihren Gruppen. Viele hatten sich anhand der Fragen vom regionalen GCL-Flyer „Miteinander unterwegs“ vorbereitet: Wie geht es uns? Wege, Umwege, Trampelpfade, Auf- und Abstiege, Ziele, Ankünfte und Abschiede usw.

Die Berichte erzählten von lebendigen Gruppentreffen, von Zufriedenheit und Freude in den Gruppen und von vielen guten Ideen. Natürlich ist auch Abschied nehmen ein Thema und das „Altwerden in Würde“.

Am Nachmittag folgte der Bericht des „alten“ Leitungsteams zu den Aktivitäten und der finanziellen Situation in der vergangenen Wahlperiode. Eine Fülle an Schönem und Erhaltenswertem! Speziell über die finanzielle Situation unserer Regionalgemeinschaft und die Notwendigkeit der Beitragszahlung aller Mitglieder wurden viele Gedanken ausgetauscht. Es wurde deutlich, dass es wichtig ist zu vermitteln, wofür das Geld auf nationaler und internationaler Ebene sinnvoll eingesetzt wird.

Insgesamt ein Bericht über eine lebendige Regionalgemeinschaft mit viel Potential. Wir danken dem alten Leitungsteam für die geleistete Arbeit und das Engagement.

Nach einer kurzen Pause wurde dann das neue Leitungsteam gewählt:

  • Vorsitzender:                       Thomas Leis
  • Stellv. Vorsitzende:             Theresia Adler
  • weiteres Mitglied:               Norbert Neumann
  • kooptiertes Mitglied:          Cordula Leidner (war zur Wahl nicht anwesend)

Im Namen des neuen Leitungsteams möchte ich den Gruppenvertretern für das Vertrauen danken und zugleich um Gottes Segen für unser Tun und die Begleitung aller GCL-Mitglieder im Gebet bitten.

Thomas Leis

 

Aktuelle Angebote

 

Wanderscheid

"Gott der Herr hat mir das Ohr geöffnet" Jes 50,5

Exerzitien und Bibel

21. – 23. Februar 2020

Weitere Informationen gibt es hier...

Wanderscheid

"Bei Dir ist die Fülle des Lebens"

Vernetzungsinitiative heilende und pflegende Berufe

21. – 23. Februar 2020

Weitere Informationen gibt es hier...

Musikalisches BesinnungsWE

"Zur Freiheit befreit"

Exerzitientage für Familien und Einzelne

mit und ohne Kinder

26. Februar – 1. März 2020

Weitere Informationen gibt es hier...

Seminar Bild Vorsorge

"Wo Stehst Du"

Exerzitien mit Bibliodrama Elementen

6. - 13. März 2020

Weitere Informationen gibt es hier..

Seminar Bild Vorsorge

"Lebensphasen bewusst gestalten"

Seminar zur Vorsorgeplanung

4. April 2020

Weitere Informationen gibt es hier..

Seminar Bild Vorsorge

"Wo bleibt der Aufbruch"

Vernetzungsinitiative für Selbstständige und Mitarbeiter in
Führungsverantwortung (auch Berufsanfänger/innen)

4. - 5. April 2020

Weitere Informationen gibt es hier..

Wanderscheid

"Stille und Wandern"

Ignatianische Exerzitien in Manresa / Spanien

16. – 24. Mai 2020

Weitere Informationen gibt es hier...

Musikalisches BesinnungsWE

"EXERZITIEN"

Exerzitien mit AIKIDA-Impulsen

29. August – 5. September 2020

Weitere Informationen gibt es hier...

Seminar Bild Vorsorge

"Exerzitien Unterwegs"

Pilgern für Frauen

10. - 17. Oktober 2020

Weitere Informationen gibt es hier...

 

Termine

Flyer Jahresprogramm 2020

25.01.2020 17.00 Uhr Eucharistiefeier für unsere Verstorbenen
anschließend kleiner Imbiss vom Mitgebrachten
Ort: Dresden-Strehlen, St. Petrus, Dohnaer Str. 53, 01219 Dresden
13.-14.03.2020 Beginn 18.00 Uhr Gruppenvertretertreffen (GVT)
Ort: Haus HohenEichen
15.03.2020 9.00 Uhr Welttag der GCL
Ort: Haus HohenEichen
April 2020
  Regionales Gebundenentreffen
Ort: Haus HohenEichen
05.09.2020 09.00 Uhr Gruppenvertretertreffen (GVT)
Ort: Goppeln
05.09.2020 17.00 Uhr Herbstmesse der GCL
Ort: Goppeln
23.-25.10.2020

Beginn 18.00 Uhr

Abschluss 12.00 Uhr

Regionaltreffen / Hochfest
Ort: Haus HohenEichen

Anschriften der Veranstaltungsorte:
Haus HohenEichen, Dresdner Straße 73, 01326 Dresden
Kongregation der Nazarethschwestern v. hl. Franziskus e.V.
Dorfstraße 27, 01728 Bannewitz OT Goppeln 

 

Geschichte

Uns gibt es nicht erst seit gestern

Die ersten Marianischen Kongregationen (MCen) im Bistum entstanden schon Anfang des 20. Jahrhunderts:
Auf Initiative der Prinzessin Margarete von Sachsen wurde 1917 eine Damenkongregation für adelige Damen gegründet; 1919 entstand eine Jungfrauenkongregation, die in fast allen Pfarrgemeinden Gruppen hatte.

1922 gründete Prälat Johannes Höltzel eine MC für Akademiker; später auch eine für Studenten.

Hoetzel Johann 1937 Foto Kaiser BZ 02 30 Autor

1937: Franz Sladeczek SJ nahm eine Gruppe des Verbandes „Neudeutschland" in die MC studierender Jugend auf. Die Nationalsozialisten verboten alle Betätigungen religiöser Gruppen. Deshalb fanden die Treffen nur in kirchlichen Räumen statt.

Franz Maria Sladeczek SJ 1889 1981 Archivsignatur ADPSJ Abt. 800 Nr. 1711

1941 wurde das Exerzitienhaus HohenEichen - welches auch Treffpunkt der MC war - durch die Nationalsozialisten beschlagnahmt.

Nach dem Krieg begann 1948 eine Erneuerung mit der Apostolischen Konstitution „Bis saeculari", in der Papst Pius XII. die MCen der ganzen Welt aufrief, zum ursprünglichen Geist und Charisma zurückzukehren.

Im Bistum Dresden startete Bernhard Mertz SJ 1949 einen Neubeginn mit der Jungen-MC, aus der sich später die Erwachsenen-MC entwickelte. Ortsgruppen gab es in den Pfarreien in der Stadt Dresden und im Umland.

Bernhard Mertz SJ 1911 2001 Archivsignatur ADPSJ Abt 800 Nr. 2314

Am 08. Dezember 1953 entstanden zwei MCen: Dresden-Stadt und Dresden-Land.

Ab 1958 wurden die Ehefrauen der verheirateten Mitglieder, falls sie es wünschten, auch in die MC aufgenommen; später war die MC für alle Frauen offen.

Durch den Bau der Mauer 1961 wurden die Kontakte zu den MCen in Westdeutschland erheblich schwieriger.

Ab 1965 fanden Treffen mit MC-Mitgliedern aus Mecklenburg, Dresden und Westdeutschland in Berlin-Ost statt, zu denen Mitarbeiterinnen aus Westdeutschland nach
West-Berlin anreisten und jeweils tagsüber die Grenze passierten und an den Treffen teilnahmen.

1967 wurden beim Weltkongress der MCen in Rom die neuen „Allgemeinen Grundsätze“ verabschiedet und der neue Name „Gemeinschaften Christlichen Lebens“ angenommen.

1968 übernahm die MC auf Nationalebene den neuen Namen.

1971 wurden die „Allgemeinen Grundsätze“ durch Papst Paul VI. endgültig bestätigt. Die MCen in Dresen-Stadt und Dresden-Land übernahmen die „Allgemeinen Grundsätze" und den neuen Namen.

1974 konnten erstmals GCL- Mitglieder aus Westdeutschland in die DDR einreisen und gestalteten im Exerzitienhaus HohenEichen eine „Werkwoche" zur Vertiefung der Spiritualität.

Haus HohenEichen3

Der Kirchliche Assistent, Kurt Meixner SJ, konnte 1974 zum europäischen GCL-Kurs nach Brixen/Südtirol reisen. Von 1974 an bis 1989 kamen - meist zweimal im Jahr - GCL- Mitglieder aus Westdeutschland und begleiteten Exerzitien und GCL- Kurse.

Franz Beschorner SJ 1924 2010 Archivsignatur ADPSJ Abt 800 Nr 309

In den Jahren 1974/75 startete Franz Beschorner SJ in Dresden eine Jungen-Gruppe, Kurt Meixner SJ eine Mädchen-Gruppe, an denen v.a. Kinder aus GCL-Familien teilnahmen. Bald blieb der Teilnehmerkreis nicht mehr auf Kinder von GCL-Eltern beschränkt, und es entstanden immer wieder neue Gruppen.

1986 konnte der Kirchliche Assistent, Ulrich Pohl SJ, am Weltkongress der GCL in Loyola/Spanien teilnehmen.

Pater Ulrich Pohl SJ 50b

Beim Katholikentreffen 1987 in Dresden engagierten sich auch die GCL- Mitglieder.

Da 1990 offiziell noch die DDR bestand, konnten zum ersten und einzigen Mal zwei deutsche Delegationen am Weltdelegiertentreffen in Mexiko teilnehmen.

1991 schlossen sich die GCL Dresden-Stadt und Dresden-Land zur „GCL-Regionalgemeinschaft Dresden-Meißen und Görlitz" zusammen. Da zur bisherigen GCL-Dresden-Land eine Gruppe in Cottbus gehörte, wurde im Namen auch das Bistum Görlitz aufgenommen. Diese Gemeinschaft wurde vom Delegiertentreffen der GCL in Deutschland bestätigt.

Seit 1991 arbeiten regelmäßig GCL-Mitglieder der Regionalgemeinschaft im Vorstand, in Kommissionen und Arbeitsgruppen der Nationalgemeinschaft der GCL mit.

Beim Katholikentag in Dresden 1994 übernahmen GCL- Mitglieder die Verantwortung und Mitarbeit im Geistlichen Zentrum sowie bei Angeboten in den Pfarreien.

Das Delegiertentreffen der GCL in Deutschland fand 2000 im Exerzitienhaus HohenEichen in Dresden statt.

Aus Unterlagen des „Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen“ in Berlin geht hervor, dass die MC als Organisation und Personen, die mit ihr in Verbindung standen, unter umfangreicher Beobachtung standen. Allerdings wurden Unterlagen nur über die Zeit von 1952 – 1957 gefunden.

 

Dresden, im Dezember 2018
zusammengestellt von Hedwig Schüttken

 

Leitungsteam

Zum Dresdner GCL Leitungsteam gehören:

 

willi

P. Willi Lambert SJ (Kirchlicher Assistent)

  • Jahrgang 1944
  • 1964 Eintritt in den Jesuitenorden
  • 1977-1987 Spiritual am Germanicum et Hungaricum in Rom
  • Kirchlicher Assistent der GCL 1987-2000 in Augsburg
  • 2000-2013 in München St. Michael: Exerzitienbegleitung, spirituelle Veröffentlichungen
  • seit September 2013 in Dresden-Hoheneichen für Exerzitienkurse
  • Kirchlicher Assistent für die GCL im Bistum Dresden-Meißen und Görlitz
 
Foto Thomas2
 
Thomas Leis (Vorsitzender)

  • Jahrgang 1964
  • verheiratet
  • 4 erwachsene Kinder
  • wohnhaft in Chemnitz
  • Elektrotechniker, Geschäftsführer
  • seit 2012 in der GCL
  • seit 2015 Mitglied der RG Dresden-Meißen und Görlitz
  • 2018 beim Welttreffen in Buenos Aires
  • 2019 gewählt zum Vorsitzenden der RG

 

Theresia Adler (stellv. Vorsitzende)

  • Jahrgang: 1965
  • Verheiratet
  • 6 Kinder
  • wohnhaft in Bannewitz
  • seit 1979 in der GCL Dresden
  • im Leitungsteam  seit 2016

 

Cordula Leidner

Cordula Leidner

  • Verheiratet
  • Kinderlos
  • seit 1993 wohnhaft in Bad Klosterlausnitz
  • Diplom Sozialpädagogin
  • seit 1970 in der J-GCL Passau, dann in der GCl in verschiedenen Diözösen zugehörig und in verschiedenen Funktionen engagiert
  • seit 2019 in das Leitungsteam kooptiert

Norbert Neumann

Norbert Neumann (Finanzverwalter)

  • Jahrgang: 1947
  • Verheiratet
  • 3 Kinder
  • wohnhaft in Bannewitz
  • seit 1979 in der GCL Dresden Plauen
  • im Leitungsteam  seit 2009 berufen
  • als Finanzverwalter seit 2010 gewählt
  • 2016 Wiederwahl

Promotionsteam

Das Promotionsteam

Unser Team ist noch ganz neu und im Aufbau begriffen.

Was ist unsere Aufgabe?
Das was der Name (von Lateinischen kommend) sagt: Wir sollen etwas „fördern“
Und was sollen und wollen wir fördern?

Alles was zum Wachsen der Gemeinschaft Christlichen Lebens und ihren Dienst für andere in unserer „Region Dresden-Meißen-Görlitz“ hilft.

Dies heißt vor allem:
Was suchen junge Menschen auf ihrem Weg zu gutem, gelingenden Leben?
Welche geistlichen Angebote können wir machen?
Wie können wir die Internetseite schrittweise gut aufbauen?
Wie können wir Menschen in Kontakt bringen für die unsere Gemeinschaft Weghilfe sein könnte?

Was uns da zuwächst an Aufgaben und wie können wir sie angehen? Es wird sich zeigen.
Wir sind auf der Suche und beim Ausprobieren.

Zum Dresdner GCL Promotionsteam gehören:

 Benno Kretschmer-Stöhr
 David Marschner
 Christine Neumann
 Margarete Schnarrer

Kontakt

Gemeinschaft Christlichen Lebens
Regionalgemeinschaft in den Diözesen
Dresden-Meißen und Görlitz
Dresdener Straße 73 , 01326 Dresden
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Homepage: dresden.gcl.de
Bankverbindung:
IBAN: DE59 7509 0300 0008 2884 88
BIC: GENODEF 1M05


P. Willi Lambert SJ
Dresdner Straße 73
01326 Dresden
Tel: 0351 / 261 64 12
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Downloads

 

Flyer GCL 2019

 GCL Regionalgemeinschaft Dresden-Meißen und Görlitz

Jahresprogramm 2020

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