Menschen in Selbstständigkeit und Führungsverantwortung stoßen in ihrem beruflichen Alltag immer wieder auf spezielle Fragen und Grenzen, die sie herausfordern. Bei regionalen und bundesweiten Treffen tauschen sich diese Menschen darüber aus, wie sie dank der ignatianischen Spiritualität ihre berufliche Verantwortung wahrnehmen und gestalten können.
Die Vernetzungsinitiative entstand aus Erfahrungen auf dem geistlichen Weg in Exerzitien. Auf diesem Weg steht die Verheißung von erfülltem Leben neben den Erfahrungen des Alltags mit Fragen und Grenzen aus dem Berufsleben, die existenziell und geistlich massiv herausfordern.
So entstanden Treffen, die geprägt sind durch thematische Impulse, die ignatianische Spiritualität und die kollegiale Beratung.
Die Treffen sind offen für Interessierte und Berufsanfän-ger:innen. Partner:innen sind willkommen.
Kontakt: Christine Neumann, Bannewitz, christine.c.neumann@gmail.com; Gregor Engelbreth, Berlin, gregor@engelbreth.de
Kommende Angebote der Vernetzungsinitiative
Es findet einmal im Jahr im Februar / März ein bundesweites Vernetzungstreffen statt, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Den Termin für das aktuelle Jahr und ein Rückblick auf die letzte Veranstaltung finden Sie hier. (Falls keine Veranstaltung angezeigt wird, steht der Termin noch nicht fest.)
Eine Übersicht über alle unsere Angebote finden Sie hier.
Rückblick: Bundesweites Vernetzungstreffen
vom 13. – 15.02.2026, Bildungshaus St. Ursula, Erfurt

Echte Innovationen entdecken und den Wandel gestalten
In einer Zeit, die von rasanten Veränderungsprozessen und konstanter Instabilität gezeichnet ist, dominiert ein allgemeiner Aktualisierungsimperativ, der nur überfordern kann. Die Reaktion scheint inzwischen eine verbreitete Erneuerungsmüdigkeit zu sein. Die Flut täglicher „News“ und „Updates“ verlangt nach einer Differenzierung: Woher kommt überhaupt das Neue? Wann wird eine Neuerung für mich relevant? Wie überwinde ich die Ohnmachtsgefühle und finde zu nachhaltigen Erneuerungen?
Rückblick auf die Veranstaltung
Gemeinsam mit Referent P. Fabian Retschke SJ ging die Veranstaltung der verbreiteten Erneuerungsmüdigkeit auf den Grund und fragte nach Herkunft und Relevanz des „wirklich Neuen“.
Biblische, theologisch-anthropologische und spirituell-pragmatische Impulse eröffneten neue Perspektiven auf Innovation jenseits von bloßem Anpassungsdruck. In Reflexionszeiten und kollegialer Beratung gewannen die Teilnehmenden Orientierung, Mut und konkrete Ansätze für nachhaltige Veränderungsprozesse.
Ein inspirierender Raum, um dem „Geist der Erneuerung“ (rerum novarum) differenziert und verantwortungsvoll auf die Spur zu kommen.
Die Veranstaltung bot Raum für vertiefte Auseinandersetzung, geistlichen Austausch und konkrete Perspektiven für das eigene Handlungsfeld. Viele nahmen neue Impulse und gestärkte Orientierung für die Gestaltung zukünftiger Veränderungsprozesse mit.
Im kommenden Jahr (Februar) ist eine Fortsetzung mit ähnlicher Thematik geplant.
